SPCS: Die Qualitäten des gefilterten Arc
Es gibt schon seit Längerem eine Methode, Präzisionswerkzeuge, Komponenten aus der Flugzeugindustrie und zunehmend auch Medizinalgeräte und Implantate mit Schichten auszustatten, die in Glätte und Dichte extrem hohen Anforderungen gerecht werden. Sie wurde schon kurz nach Einführung der Arc-Technologie für die industrielle Beschichtung entwickelt. Beträchtliche Kosten und lange Lieferzeiten des sogenannten gefilterten Arc waren aber für viele Beschichter und Anwender ökonomisch kaum vertretbare "Nebenwirkungen".
Mit der bei Eifeler entwickelten SPCS-Technologie können nun Schichten abgeschieden werden, deren Oberflächenqualität und Dichte mit denen des gefilterten Arc vergleichbar sind, ohne dass dessen Nachteile auftreten.
Die Herausforderung lag in der Entwicklung eines Verfahrens was hinsichtlich der Schichtrauheit bei Applikationen zu den gewünschten Ergebnissen führt. Um die Technik in vorhandene Anlagen implementieren zu können, stand neben der Technologie auch die Entwicklung eines modularen und nachrüstbaren Systems im Vordergrund.
Mit der SPCS-Technologie wurde ein Stand erreicht, das diesen Maßstäben gerecht wird. Eigene und Kundentests haben auch bei großer Stückzahl herausragende Ergebnisse bestätigt.
Das Verfahren kann durch einfache Nachrüstung in konventionelle Arc-Beschichtungsanlagen, wie etwa der alpha400P, installiert werden. Es ist keine neue Anlagentechnik erforderlich.


